Lieber Daniel Boschmann.
seit Jahren sind Sie quasi täglich zu Gast in unserem Wohnzimmer und starten den Tag mit uns. Und wenn Sie nicht im TV zu sehen sind, dann sprechen wir über Sie, sehen Sie auf Instagram oder auf anderen Kanälen. Um es ganz kurz auf den Punkt zu bringen: Sie sind ein (wertvoller) Teil unseres Lebens geworden, der uns oftmals die Welt ein wenig erträglicher macht. Meine persönliche Meinung: Es gibt leider zu wenige Menschen wie Sie in der Öffentlichkeit. Intelligent, wortgewandt, aber auch mal schräg und urkomisch.
Sie stellen die richtigen Fragen in der angebrachten Detailtiefe, bohren nach, wissen, auch schwierige Themen behutsam und respektvoll zu behandeln.
Vor kurzem erst bin ich auf Ihren Podcast gestoßen und „binge“ ihn jetzt vor hinten bis vorne.
Und genau das bringt mich zum eigentlichen Punkt dieser Nachricht. Ich würde sehr gerne einen persönlich gehaltenen Bericht über Sie, Ihren Podcast und Ihre Gäste hier auf tagbote.de veröffentlichen. Noch nie gehört? Kein Wunder. tagbote.de ist meine „kleine Versuchskiste“. Ich bin in der Medienbranche tätig (einer der größten Regionalzeitungsverlagsverlage Deutschlands) – aber ich bin niemand von der schreibenden Zunft. Ich mache „nur“ Marketing (im weitesten Sinne).
Da ich aber manchmal auch gerne selbst schreibe, habe ich mir kurzerhand ein kleines, eigenes Blättchen gebaut, in dem ich veröffentlichen darf, was mir gefällt, was mich interessiert oder bewegt.
Und genau das tun Sie. Sie bewegen mich. Zum Lachen. Zum Nachdenken. Zum stundenlangen Zuhören.
Ich kann keine Reichweite versprechen. Keine große Publicity. Aber einen Beitrag, der von Herzen kommt.
Ich würde sehr, sehr gerne – wenn Ihnen das möglich ist – ein paar Worte zitieren dürfen. Weshalb machen Sie sich die Arbeit mit dem Podcast? (Ich kann es mir denken – ich vermute Herzensangelegenheiten und -Themen). Wie suchen Sie sich Ihre Gäste aus? Wie kommen Sie auf Ihre Themen? Und welche Ihrer Themen bewegen Sie am meisten? Die menschlichen Themen, oder die Aufreger (Stichworte: Kirchen, 666 Mio. Euro)?
Wäre es Ihnen unter Umständen möglich, einem kleinen Schreiberling ein paar Worte mit auf den Weg zu geben, die ich in einem Betrag zitieren darf?
Und falls ich noch dreister sein darf: Wären Sie so nett und würden mir ein Foto senden, das ich als Aufmacherbild nutzen darf?
Und auch, wenn es Ihnen nicht möglich sein sollte, so möchte ich Ihnen doch von ganzem Herzen danken. Sie sind eine Bereicherung. Nicht nur im TV, wo wir (meine Lebensgefährtin und ich) es jedes Mal genießen, Ihnen und Frau Merkau oder Frau Lufen beim Feixen zusehen zu dürfen.
Sie verbreiten Freude, wenn sie uns fehlt. Ich leide selbst unter Depressionen und befinde mich in Therapie. Jemanden „zu haben“, der nicht nur Klamauk macht (wie so viele Instagram- oder Youtube-Influencer), sondern auch mit guter Laune tiefgehende Gespräche führt und dem man stundenlang zuhören mag.
Dafür vielen Dank. Sie haben mir schon so manches Mal „aus meinem Loch geholfen“.
Viele liebe Grüße,
Christian Hänsel
