Wer durch den Nordwesten des US-Bundesstaates Iowa fährt, stößt auf zwei Ortsnamen, die eigentlich zwischen Nord- und Ostsee zu Hause sind: Schleswig und Holstein. Mehr als 7.000 Kilometer von ihrer ursprünglichen Heimat entfernt entstanden Ende des 19. Jahrhunderts zwei Gemeinden, deren Gründer überwiegend aus Norddeutschland stammten. Eisenbahnlinien, deutschsprachige Zeitungen, lutherische Kirchengemeinden und ein reges Vereinsleben prägten ihre ersten Jahrzehnte. Die Geschichte dieser beiden Orte erzählt von Aufbruch, Einwanderung und dem Versuch, ein Stück Heimat in einer neuen Welt zu bewahren.
Auf Spiekeroog können sich Paare künftig in einem historischen Pferdebahnwagen das Jawort geben. Die Bahn bringt die kleine Hochzeitsgesellschaft in die Salzwiesen der Nordseeinsel. Während der eigentlichen Trauung muss der Wagen allerdings stillstehen.
Nordfriesland führt das Landesranking an, doch auch die übrigen Kreise bestehen überwiegend aus Naturflächen. Besonders im Hamburger Umland zeigt sich allerdings, wie stark Siedlungen und Verkehr die Landschaft inzwischen verändern.
Schleswig-Holstein will den Schienenpersonennahverkehr in den kommenden Jahren deutlich ausbauen. Der neue Landesweite Nahverkehrsplan (LNVP) für den Zeitraum 2027 bis 2031 sieht längere Züge auf stark ausgelasteten Strecken, neue Regional- und S-Bahn-Verbindungen sowie umfangreiche Infrastrukturprojekte vor. Ziel ist es, die Kapazität im Bahnnetz zu erhöhen und mehr Menschen für den öffentlichen Nahverkehr zu gewinnen.
Mit dem Einhub des ersten Brückenteils hat der Neubau der Schleibrücke Lindaunis einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die Deutsche Bahn brachte die rund 120 Tonnen schwere Vorlandbrücke Nord erfolgreich an ihren Platz. Die neue kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke soll 2027 fertiggestellt werden und die Verkehrsverbindungen in der Region deutlich verbessern.
Der World Triathlon Hamburg lockt am Wochenende wieder die internationale Triathlon-Elite und Tausende Hobbysportler in die Hansestadt. Für Autofahrer bedeutet das jedoch erhebliche Einschränkungen: Bereits ab Freitag werden erste Straßen gesperrt, am Samstag und Sonntag kommt es in der Innenstadt und im Hamburger Westen zu umfangreichen Vollsperrungen. Welche Bereiche betroffen sind und worauf sich Verkehrsteilnehmer einstellen müssen.
Wenn am Wochenende vom 10. bis 12. Juli wieder Schilde aufeinandertreffen, Schmiede ihre Feuer entfachen und Wikingerkrieger den Strand bevölkern, verwandelt sich Eckernförde erneut in ein lebendiges Dorf der Nordmänner. Das beliebte Wikingerfest lockt mit historischen Vorführungen, Mitmachaktionen für die ganze Familie, einer großen Händlermarktmeile und spektakulären Schaukämpfen – der Eintritt ist frei.
Der Buckelwal „Timmy“ bewegte in diesem Jahr Menschen weit über die Ostsee hinaus. Sein Schicksal wirft eine grundsätzliche Frage auf: Warum tauchen Buckelwale immer wieder in Küstennähe auf? Die Antworten liefern spannende Einblicke in das Leben der größten Meeressäuger und den Zustand unserer Ozeane.
Mit „Wildberry Lillet“ gelang Nina Chuba 2022 einer der größten deutschsprachigen Hits der vergangenen Jahre. Doch der Song war keine Eintagsfliege. Zwischen Pop, Rap und Indie hat sich die Hamburger Musikerin zu einer Künstlerin entwickelt, die Chart-Erfolge mit persönlichem Songwriting verbindet. Ihr neues Album zeigt, dass sie längst mehr ist als der Soundtrack eines Sommers.
Millionen Zuschauer kennen die Bilder aus der ZDF-Reihe „Neuer Wind im Alten Land“: alte Höfe, Obstplantagen und norddeutsche Idylle. Doch einer der wichtigsten Drehorte ist keine gebaute Filmkulisse, sondern ein echter Familienhof in Moorburg. Klaus und Marcia Rüpke erzählen, wie ihr Zuhause plötzlich Teil einer Fernsehserie wurde, warum die Dreharbeiten ihren Alltag kaum aus der Ruhe brachten – und weshalb der Hof auch ohne Kameras genau die Atmosphäre ausstrahlt, die Zuschauer an der Reihe so mögen.